Christi Himmelfahrt – was bedeutet das?

Da selbst Google mir einen schönen Vatertag wünscht, halte ich es für angemessen, mal etwas über die eigentliche Bedeutung von Himmelfahrt zu schreiben. Christi Himmelfahrt – was bedeutet das? weiterlesen

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Ist Jesus Gott? Das sagt die Bibel

Nachdem ich in früheren Beiträgen, wie ich finde, schon recht ordentlich herausgearbeitet habe, warum es absolut Sinn macht und auch gar nicht anders sein kann, dass der Mensch Jesus auch gleichzeitig Gott war, will ich es an dieser Stelle nicht versäumen, die konkreten biblischen Belege dafür nachzureichen. Dabei gilt es natürlich zu unterscheiden zwischen impliziten Belegen, bei denen die Titel oder Taten Jesu Auskunft über seine Identität geben, und expliziten Belegen, bei denen Jesus unmissverständlich mit Gott identifiziert wird. Ist Jesus Gott? Das sagt die Bibel weiterlesen

Jesus: Gott wird Mensch

Das wohl größte Problem, dass sowohl Moslems als auch Juden mit dem Christentum haben, ist der Glaube daran, dass Jesus Gott sein soll. Als Gegenbeleg wird dabei gerne aus dem alten Testament zitiert, wo doch schwarz auf weiß steht, dass der Mensch keine anderen Götter haben soll als den einen und wahren Gott, den die Juden Jahwe und die Moslems Allah nennen. Jesus: Gott wird Mensch weiterlesen

Gott und das Bilderverbot

Du sollst dir kein Bild von Gott machen, so lautet gleich das erste Gebot. Aber warum eigentlich nicht? Mindestens zwei Gründe fallen mir ein.

Erstens legt der Mensch in ein Bild immer auch seine Menschlichkeit und damit seine Schattenseiten und Abgründe hinein. Anthropomorph nennt man das – dem Nichtmenschlichen eine menschliche Form geben. Gott ist aber kein Mensch und hat somit auch keine Schattenseiten und Abgründe.

Und zweitens hat Gott bereits selbst ein Bild von sich gemacht. Wer mich sieht, der sieht den Vater, sagt Jesus. Es gibt also keine zwei Bilder, eins vom Sohn und eins vom Vater, sondern das Bild vom Sohn ist das Bild vom Vater. Der Vater ist nicht der Sohn, aber im Sohn ist alles offenbart, was der Vater von sich offenbaren will, bzw. wir imstande sind, zu begreifen. Den Vater ohne den Sohn ansehen zu wollen, hieße dann, sich auf die eigenen menschlichen Projektionen zu verlassen und Gott abermals in Schatten und Dunkelheit zu tauchen.

Sind die Wunder von Jesus wirklich passiert?

Der Vorwurf lautet, dass Jesus weder auf dem Wasser gegangen ist noch selbiges in Wein verwandeln konnte, geschweige denn Kranke geheilt oder Brot vermehrt hat. Stattdessen hätten die Autoren der Evangelien einfach pagane (heidnische), bzw. jüdische Legenden auf Jesus umgemünzt. Sind die Wunder von Jesus wirklich passiert? weiterlesen

Jungfrau oder junge Frau?

Alle Jahre wieder machen sich Spiegel und Co. einen Spaß daraus, uns zu erklären, warum das mit Weihnachten und der Sache mit Jesus alles gar nicht so sein kann, wie es geschrieben steht. Und das dürfen die auch gerne tun, nur finde ich, dass sich die Masche, immer wieder mit den gleichen Quellen einseitig auf vermeintlichen Widersprüchen im biblischen Befund herumzuhacken, ziemlich abgenutzt hat. Und schade ist zugleich auch, dass es bei alledem nicht um eine ehrliche Suche nach Wahrheit und Erkenntnis geht, sondern dahinter ein fast schon neurotischer Zwang steckt, die eigene lang gehegte Ideologie aufrecht zu erhalten. Damit das „Wunder von Weihnachten“ aber nicht vollends hinter dem Vorhang medialer Subjektivität verloren geht, will ich mich an dieser Stelle gerne einmal exemplarisch zu oft zitierten Ungereimtheiten in der Weihnachtsgeschichte äußern. Jungfrau oder junge Frau? weiterlesen

Die Weisen aus dem Morgenland

Hier mal zur Erholung von den sonst so eher schwierigen Themen pünktlich zu Weihnachten ein bisschen was für die Allgemeinbildung über die drei Weisen aus dem Morgenland. Ich gestehe, nichts von alledem, was jetzt kommt, habe ich mir selbst erarbeitet, sondern alles stammt aus einem Vortrag von Prof. Siegfried Zimmer. Aber das soll dem Lesespaß keinen Abbruch, denn interessant ist es allemal.

Das war nämlich damals in der Antike so, dass Sterndeutung zu den populärsten Wissenschaften überhaupt gehörte und jeder, der etwas von sich hielt, die Sterne befragte. Dabei wurden Sterne auch gerne personifiziert und insbesondere Kaiser und Könige neigten dazu, sich mit einem ihrer Wahl zu identifizieren.

Nun war zur Zeit kurz vor Jesu Geburt ganz schön was los unter den Sterndeutern, denn ein Ereignis stand unmittelbar bevor, dass man schon im gesamten Orient seit Jahren und Jahrzehnten ungeduldig herbeisehnte und bei dem es um nichts Geringeres ging als um die Geburt einer neue Weltordnung. Denn was passieren sollte und worüber alle debattierten war, dass Saturn und Jupiter in einer ganz seltenen Sternenkonstellation so zueinander stehen sollten, dass es von der Erde aus betrachtet so aussehen würde, als wären es nicht zwei Sterne, sondern ein Großer. Das Ganze nennen Astronomen auch passenderweise die Saturn Jupiter Konjunktion. Doch damit nicht genug, denn was noch seltener vorkommt und dem ganzen quasi die Krone aufsetzt, war, dass dieses Ereignis auch noch im Tierkreiszeichen Fisch stattfinden sollte, welches ja bekanntermaßen das letzte Tierkreiszeichen ist. Die Deutung von alledem lag auf der Hand und war auch vielen Menschen im Orient geläufig. Wenn dieser Stern im letzten Tierkreiszeichen „aufgeht“, dann bedeutet das nichts anderes, als dass die letzte Zeit der Welt bevorsteht und gleichzeitig ein König geboren wird, der in dieser letzten Zeit über die ganze Welt herrschen wird.

Der war es also, nach dem die drei Weisen aus dem Morgenland Ausschau hielten. Und das war es wohl auch, weswegen König Herodes so sehr in Schrecken geriet, dass er alle Erstgeborenen in Jerusalem umbringen ließ. Und doch hat das alles nichts genützt, denn dieser Weltherrscher wurde tatsächlich geboren und ist tatsächlich auch angetreten, um zu herrschen. Nur halt anders als gedacht.

Wollte Gott, dass Jesus geopfert wird?

Mal abgesehen von der Jugendsprache, taucht das Wort „Opfer“ in unserem alltäglichen Sprachgebrauch ja kaum noch auf, weswegen es möglicherweise einiger Erklärung bedarf, was es heißt, dass „sich Jesus für uns geopfert hat.“ Ich fange damit schon wieder an, weil ich nach wie vor der festen Überzeugung bin, dass Leben, Tod und Auferstehung dieses Mannes den zentralen Ankerpunkt der Welt und Weltgeschichte bilden, weswegen man eigentlich gar nicht genug davon reden kann. Wollte Gott, dass Jesus geopfert wird? weiterlesen